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„Club“ stellt Weichen für die Zukunft ( HZ 28.03.2020 )

Bei Generalversammlung des 1.FC Hersbruck stellte Vorsitzender Thomas Paul Pläne für Kooperationen mit Eintracht und TC Hersbruck vor

HERSBRUCK – Der 1. FC Hersbruck hat bei seiner 114. Generalversammlung auf ein sportlich erfolgreiches Jahr zurückgeblickt und zugleich die Weichen für die Zukunft gestellt – die der „Club“ möglicherweise gemeinsam mit der Eintracht und dem TC angeht.

Zur Generalversammlung, die noch vor den Beschränkungen wegen des Coronavirus stattfand, begrüßte 1. Vorsitzender Thomas Paul etliche Mitglieder, darunter auch Spieler der 1. und 2. Mannschaft. Erfreut war er über die Gastteilnahme von Horst Scharrer, dem 1. Vorsitzenden des SV Eintracht Hersbruck.

In seinem Jahresbericht zog der „Club-Chef“ eine durchweg positive Bilanz. Sowohl im sportlichen Bereich als auch in der wirtschaftlichen Entwicklung zeige sich der Verein sehr stabil. Er lobte die intakten Mannschaften und den Zusammenhalt im Verein und dankte den Verantwortlichen für die Umsetzung vieler Maßnahmen zur Weiterentwicklung des „Clubs“, wiedie neu installierte Kamera von sporttotal.tv zur Übertragung der Bezirksligaspiele im Internet, dem vereinseigenen Onlineshop für verschiedenste Fanartikel und der umfangreichen Pflege der Plätze undderSportanlage.Paulhobauch noch einmal „das großartige Engagement“ aller Trainer und Betreuer hervor. „Unser Ziel wird es immer sein, den Verein so aufzustellen, dass auch in Zukunft begeisterte Sportler, vor allem die Jugendlichen, ihren Sport in unserer schönen Stadt unter optimalen Bedingungen ausüben können.“

Gute Nachbarschaft

In diesem Zusammenhang ging ein großer Dank auch an den Nachbarverein SV Eintracht Hersbruck, für die Zusammenarbeit mit der dritten Mannschaft als Spielgemeinschaft und für die Mitnutzung der Plätze für den Trainingsund Spielbetrieb, auch der Jugendmannschaften. Des Weiteren bedankte sich Paul beim FC Reichenschwand und SV Offenhausen für die gute Kooperation und angenehme Zusammenarbeit in der Jugendspielgemeinschaft sowie beim DAV Hersbruck, mit dem man sich eine Stelle zum freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) teilt.

Sehr positiv verlief auch das 39. Hersbrucker Eselrennen. Viele Zuschauer und gutes Wetter hätten zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen. Dagegen war der Brand in der Tennisanlage am 22. November sicherlich der negative Höhepunkt des Jahres 2019. Aus bisher ungeklärter Ursache – es kann aber von Brandstiftung ausgegangen werden – begann die Umziehhütte zu brennen und die Flammen griffen auf die nebenstehende Tennishütte über, die dabei sostarkbeschädigtwurde,dassnur noch ein Abriss in Frage kam. In Abstimmung mit der eigenen Tennisabteilung und dem TC Hersbruck, der voraussichtlich nächstes Jahr auf die Tennisanlage des FC umzieht,wird sie wieder in neuer und moderner Form aufgebaut.

Passend zum guten Verlauf des Jahres vermeldete Kassier Jürgen Gast positive Zahlen. Die Einnahmen überstiegen die Ausgaben deutlich, was vor allem auf die im Juli 2019 geänderte Beitragsstruktur, ein gutes Eselrennen und disziplinierte Haushaltsführung zurückzuführen sei. Aufgrund der voraussichtlich schwierigen Situation durch das Coronavirus rief der Finanzchef bereits zur Unterstützung des Vereins auf: „In schwierigen Zeiten müssen wir noch mehr zusammenhalten.“ Senioren-Spielleiter Fabian Lämmermann berichtete über das Verletzungspech vor allem in der 1.Mannschaft und zeigtesich unter diesen Umständen mit Platz 10 in der letzten Bezirksligasaison sehr zufrieden. Auch in der aktuellen Spielzeit steht das Team wieder auf dem 10. Platz. Dank der guten Jugendarbeit wurden der Kader über die vergangenen Jahre deutlich verbreitert und die vielen Ausfälle so gut wie möglich kompensiert.

„Zweite“ auf Rang zwei

Davon profitierte auch die zweite Mannschaft in der Kreisklasse, die die Vorrunde auf dem hervorragenden zweiten Platz abschloss. Die „Dritte“ als SG mit der Eintracht spielt nach dem Aufstieg letzte Saison in die A-Klasse aktuell gegen den Abstieg. Lämmermann bedankte sich bei den Trainerteams für ihr außerordentliches Engagement.

Beim Bericht der Jugendabteilung zeigte sich auch Jugendleiter Joachim Dierig über die gute Entwicklung der Mannschaften sehr zufrieden – von der in Spielgemeinschaft mit Reichenschwand und Offenhausen kickenden A-Jugend bis zur D-Jugend zeigten alle gute Leistungen. Sehr erfreut zeigte er sich über den guten Zulauf an Nachwuchsspielern im Kleinfeldbereich und dankte den 25 Jugendtrainern und -betreuern für ihre intensive und umfangreiche Arbeit. Positiv vermerkte er die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten und wünschte sich eine Fortsetzung der Stelle des freiwilligen sozialen Jahres.

Für den entschuldigten Abteilungsleiter Alwin Erlwein übernahm Thomas Paul den Bericht für die Tennisabteilung und ging auch gleich auf die weitere Entwicklung des Tennissports auf der FC-Anlage ein: „Die Verwaltung hat bereits grünes Licht für einen Umzug des TC Hersbruck auf unser Gelände gegeben.“ Dieser soll je nach Planungsfortschritt für das Gelände am Strudelbad im Jahr 2021 vollzogen werden (siehe auch Bericht unten) . Die Voraussetzungen dafür werden mit dem TC im Rahmen einer Wiederherstellung aller fünf Plätze geschaffen.

Grundsätzlich soll das gesamte Tennisgelände, auch mit einer neuen Tennishütte, in einen optimalen Zustand gebracht werden. Zur Nutzung der sanitären Einrichtungen stehen die beiden Sportheime der Eintracht und des FC zur Verfügung. Paul verwies hier auf weitere Planungen für einmodernes Funktionsgebäude zusammen mit der Eintracht, dem TC und den Segelfliegern. Hierzu gab es bereits intensive Gespräche aller Vereine mit der Stadt, die eine deutliche Unterstützung für die Umsetzung zusagte. Den eigenen Tennismitgliedern sagte er die Spielmöglichkeit auf dem Gelände sowohl heuer als auch unter den neuen Gegebenheiten zu.

„Kräfte bündeln“

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war das schon lange diskutierte Zusammengehen mit dem SV Eintracht Hersbruck. Nach Jahren der guten Zusammenarbeit haben sich in den letzten Monaten die Gespräche darüber vertieft und man möchte auf beiden Seiten die Kräfte bündeln und für Hersbruck ein großes und attraktives Sportgelände mit optimalen Bedingungen schaffen. Von der rechtlichen Vorgehensweise wird eine Verschmelzung angestrebt. Die Eintracht würde mit ihren Mitgliedern als Abteilung innerhalb des FC Hersbruck zu bisherigen Bedingungen weitergeführt und im Vorstand wie auch in der Verwaltung vertreten sein. Nach guten und konstruktiven Diskussionen stimmten die FCMitglieder für diese Vorgehensweise und erteilten dem Vorstand das Mandat, Verhandlungen in diesem Sinne zu führen. Vorsitzender Paul verwies zudem auf die Möglichkeit, solche Gespräche und Verhandlungen auch mit dem TC zu führen, um dessen Mitgliedern eine neue, unbefristete Heimat zu geben. Zudem würden sich durch einen größeren Verein viele neuen Chancen bieten, um die sportliche Attraktivität für Fußball und Tennis zu erhöhen, und Synergieeffekte für alle beteiligten Vereine würden entstehen.

Die Alternative wäre ein befristeter Pachtvertrag für den TC, der aufgrund der zeitlichen Umsetzung der Maßnahmen zunächst in Betracht gezogen werden müsse. Auch hier erhielt der FC-Vorstand nach konstruktiven Diskussionen das Mandat für Gespräche über eine mögliche Verschmelzung.

Paul dankte der Verwaltung und den Vorstandsmitgliedern für ihre „umfangreiche und erfolgreiche“ Arbeit in 2019 und rief alle Mitglieder und Freunde des Vereins auf, den „Club“ bei den anstehenden Aufgaben und Entscheidungen tatkräftig zu unterstützen.

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