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Spielberichte aus der Hersbrucker Zeitung !

HERSBRUCK – Machen die Bezirksligakicker des 1. FC Hersbruck heute Abend schon alles klar in Sachen Aufstiegsrelegation oder geht das Duell mit dem Lokalrivalen FC Ottensoos um Platz zwei in die Verlängerung?
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Die Ausgangslage vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Ottensoos (Anstoß: 18.15 Uhr) ist klar: Gewinnt der „Club“, ist ihm zumindest Platz zwei bei dann fünf Zählern Vorsprung und dem Vorteil im direkten Vergleich kaum noch zu nehmen. Zudem hätten die Ottensooser wohl nur noch vier Gelegenheiten, diesen Rückstand wettzumachen, weil sie Ende März nicht zur Partie in Oesdorf antraten. Selbst eine Niederlage würde Hersbrucks Chancen auf den Relegationsplatz nicht weiter schmälern, weil der heutige Gegner dann lediglich einen Zähler vorne liegen würde.

„Sofort unterschrieben“

„Wir freuen uns auf das Spiel“, sagt FC-Trainer Stefan Erhardt im Gespräch mit der HZ, „hätte uns in der Winterpause jemand gesagt, dass wir heute Abend als Zweiter gegen den Dritten antreten, hätten wir das sofort unterschrieben.“ Da war auch noch nicht abzusehen, dass der „Club“ mit fünf Siegen in Folge aus der spielfreien Zeit kommen würde, ehe er am Sonntag beim 0:1 in Weisendorf „einen Dämpfer“ hinnehmen musste.

Mit Ottensoos empfange seine Elf einen Gegner, der „ekelhaft zu spielen und nur ganz schwer zu schlagen ist“, sagt Erhardt. Und überhaupt nicht mehr mit dem Team zu vergleichen ist, das der FC Hersbruck am dritten Spieltag – ebenfalls in einer „englischen Woche“ – nach zwei „Joker-Toren“ von Neuzugang Patrick Hirschmann noch souverän beherrschte. Aufschlussreicher sei da schon das Aufeinandertreffen Anfang März im Toto-Pokal gewesen, als der nach wie vor nicht einsatzfähige Torjäger Ralf Maas den FC Hersbruck durch seinen Last-Minute-Ausgleich zum 1:1 in die Verlängerung rettete, dann aber im Elfmeterschießen (3:5) als einziger nicht traf.

„Ottensoos hat eigentlich alles, was es braucht“, sagt Erhardt, „sie verteidigen kompakt, machen kaum Fehler, spielen geradlinig und haben sehr gute Freistoß- und Distanzschützen.“ Deshalb stehe der heutige Gegner trotz des verkorksten Saisonstarts mit drei Niederlagen am Stück inzwischen zu Recht ganz weit oben.

Neben Maas muss der „Club“-Coach heute Abend wohl nur auf den langzeitverletzten Christian Kohl verzichten. Mit seiner Erfahrung aus vier Jahren Bayernliga beim ASV Vach und der DJK Ammerthal allerdings „fehlt der uns sehr, auch wegen seiner Mentalität auf und neben dem Platz“, so Stefan Erhardt.

 
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